Das Abenteuer

 

Ich bin 28 Jahre alt und lebe eigentlich in München. Diesen Blog habe ich eröffnet um euch meine Erfahrungen als Reiseleiter auf Mallorca zu erzählen. Etwas tun was vielleicht nicht soviele wagen. Nun lebe ich auf Mallorca.

Alter: 31
 



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MITTLERWEILE WEISS ICH WAS ICH TU...

07. August 2015

 

Es tut mir leid. Es hat einige Zeit gedauert. Nach einigen Überstunden. Streit und Stress mit der Rezeption. Und weiteren Ausflügen komme ich nun endlich wieder dazu hier weiter zu tippen. 

Ich hatte einfach keine Zeit und wenn ich die Zeit gehabt habe, dann hatte ich keine Lust. Da bin ich mal einfach so ehrlich.

Was ist in der Zeit passiert? :

Ich war auf einer Jeep-Saffari. Ich bin mit einem Jeep, mit den Kollegen durch die Wildnis gefahren. Habe einsame Buchten gesehen und habe einen Fleischspieß vom Grill gegessen. Es war ein super Abenteuer. Und diese Zeit wurde auch noch bezahlt. Wuhu .

Der liebe Streit geht weiter...

nachdem mir gesagt wurde ich darf keine Flyer auf meinen Schreibtisch stellen wurde mir erzählt wie ich mein Abreisebuch zu führen habe. Natürlich von der Rezeption die noch nicht mal was mit meiner Firma "im eigentlichen Sinne" zu tun hat. Nachdem ich schon über 3 Wochen auf ein und denselben Parkplatz gestanden bin, wurde mir gesagt ich dürfte da nicht parken. Aber nicht da ist absolutes Parkverbot und der Chef möchte das nicht. Nein! DU DARFST DA NICHT PARKEN. Und das in einem Herrischen Ton. Nach dem hat es mir gereicht. Ich habe nicht mehr gesagt, ja sondern: "Was ist eigentlich euer Problem? Warum durfte die andere Reiseleitung alles und ich nichts?"

Als Antwort bekam ich nur: "Das ist eine dumme Frage". Was eine dumme Frage ich glaub das ist eine dumme Antwort... Naja die Spielchen gehen weiter. Ich bin dann erst mal zum Chef und hab dem das mal alles reingedrückt weil mir reicht es jetzt. Nach über einem Monat sollten die vielleicht mal begreifen das das hier ein miteinander sein sollte und kein gegeneinander.

Dann wurden meine Gäste immer wieder versetzt und nicht mitgenommen. Mir wird am Telefon Bushaltestelle mitgeteilt. Und dann stehen die da und stehen da eine Std. lang und werden nicht abgeholt. Immer wieder dasselbe Spiel.

Des Weiteren waren alle Mitarbeiter auf einer Party im Western-Water-Park. Sehr cooler Park muss ich sagen. Im Stil von einer Westernstadt gibt es Wasserrutschen und Shows. Während sich andere vergnügen kann man auch auf Liegen im großen Garten chillen.

Dann war ich in Deutschland und habe meinen "Deppalas Test" mit Erfolg bestanden. Ich bin nicht weiter Arbeitslos nach dieser Arbeit, ich habe einen festen und sicheren Arbeitsplatz. Zwar nicht als Designer aber immerhin etwas. Es waren sehr stressige drei Tage, aber wie gehofft gab es schlechtes Wetter und Regen ich habe mich gefreut wie ein Schnitzel nachdem es hier nach 1.5 Monaten nicht einmal geregnet hatte.

Dann gab es dann doch noch den großen Regen und ein herzhaftes Gewitter von der anderen Sorte. Im Süden ist das Gewitter eben doch etwas anders Gewittrich.

Ich war beim Zahnarzt, da mein Zahn mal wieder Probleme macht. Ich musste zu einem Privaten deutschen Zahnarzt gehen der mir gleich mal 80€ aus der Tasche zog. Da es hier anscheinend nur einen Zahnklinik in Manacor gibt, die nur Massenzahnziehungen durchführt.

Das heißt die Spanier sind nicht wirklich versichert wenn es um Zähne geht. Nachdem ich in Deutschland meinen Zahnarzt angefleht hab das er mir hilft. Hat er mir meine Behandlung umsonst gemacht ist nicht selbstverständlich aber ich hätte mir das ganze nicht leisten können. Ich danke ihm dafür so sehr. Nun geht’s mir wieder besser.

Auf meinen Heimflug von Deutschland nach Ibiza habe ich beinahe meinen Anschlussflug verpasst. Nachdem die Frau mich von der Sicherheit im Auto über das Rollfeld fuhr und das Flugzeug nicht gefunden hatte haben wir erfahren das das Flugzeug noch nicht da ist. Also wurde ich am Flughafen normal rausgelassen. Hier durfte ich erst mal nach außen und musste dann wieder rein. Da ich nicht wusste ist das Flugzeug schon da oder nicht musste ich mich beeilen um nicht eine Nacht auf Ibiza verbringen zu müssen. 50 Leute an der Schlange vor mir bei der Taschenkontrolle. Ich also zu einem Polizisten hin und meinte ich muss zu meinem Flieger der andere hatte verspätung. Bis er das begriffen hat hat er mich 40 Leute weiter vor gestellt. Also wieder anstellen, jede Minute konnte der Flieger weg sein. Ich also in Tränen ausgebrochen. Total aufgelöst zog der Polizist mich wieder raus und hat meine Tasche gleich durch die Kontrolle gelassen. Mit einem Handkuss und total verquollen habe ich mich in die Warteschlange des richtigen Fluges angestellt. Erwischt ;D. Also immer auf die Tränendrüse drücken da geht alles. Das was ich noch dazu sagen muss durch jede Taschenkontrolle habe ich ausversehen meine Sojamilch geschmuggelt. Das ist weder in Deutschland noch in Spanien aufgefallen. Was lernt man draus? Also so gut kontrollieren die wirklich nicht ;D.

Die Wasserqualität hier ist auch nicht so das wahre und so habe ich regelmäßig Probleme mit der Haut. Ich werde mir jetzt Kanister und Literweise normales Wasser (Trinkwasser) besorgen damit ich mich versuche mit dem zu waschen.

Eine Freundin war im Urlaub und ich habe Sie gleich mal an meinem freien Tag aufgespührt. Wir hatten einen wunderschönen Tag auf einer Burg und am Strand in Cala Ratjada.

Mittlerweile habe ich 30 Überstunden angesammelt. Die Arbeit wird nicht weniger und ich denke nicht, dass sich das die nächsten 2 Monate ändern wird.

Ich habe mir Postkarten drucken lassen in Deutschland und hab die schon fleißig verschickt richtig tolle Fotos und Karten sind das geworden. Wer weiss vielleicht biete ich die hier auch mal an. Vielleicht bekomm ich Sie sogar los.

 

Sonnige Grüße von der schönsten Insel der Welt

 

... näheres folgt.

 

 

7.8.15 13:36


WENN ICH MIR KEINEN URLAUB LEISTEN KANN! DANN MUSS ICH DAHIN FAHREN WO URLAUB IST

 Die ersten Tage 15.7.2015-18.7.2015

 

Nach meinem Studium habe ich nicht wirklich so viel gemacht. Ich habe zwar immer gearbeitet aber irgendwie habe ich immer jeden Job angenommen den ich kriegen konnte.

In dem Sinne ein völliger Reinfall. Während alle anderen im Beruf total integriert waren oder sich anderes orientiert haben, habe ich immer noch rumgeeiert. Darum dacht ich mir ob ich nun jetzt hier sitze und immer wieder Jobs annehme oder eben wo anders.

Urlaub war nicht wirklich drin. Entweder es hat das Geld nicht wirklich gereicht, was meist der Fall war oder Freunde von mir waren vergeben und wollten deshalb nicht mit mir in den Urlaub fahren oder ich hatte zu viel Zeit aber die nicht. Denn die haben ja alle gearbeitet ich zwar auch aber da war ich schon eher flexible als die.

Einen Freund gab es nicht in meinem Leben und allein in Urlaub fahren? Also dacht ich mir was gibt es für eine Alternative zu einem Urlaub allein?

 "WENN ICH MIR KEINEN URLAUB LEISTEN KANN! DANN MUSS ICH DAHIN FAHREN WO URLAUB IST!"

 


Ständig postete ein bekannter von meinem Heimatdorf Bilder von Mallorca. Und ich dachte mir wieso eigentlich nicht? Was hab ich denn schon zu verlieren? So oft habe ich mir vorgestellt im Ausland zu arbeiten und letztes Jahr wollte ich das eigentlich schon machen und das Jahr zuvor und das Jahr zuvor…. Im Internet bin ich dann auf die Seite www.mallorca-zero.com gestoßen. Ich kann ja immer noch einen Rückzieher machen. Also habe ich mich mal beworben. Als Bedienung und Promoter... Immer wieder habe ich die Stellen gecheckt. Und da stand sie die Anzeige als

REISELEITER.

 

Letztes Jahr habe ich schon damit begonnen, und habe Reiseleiter für Abi-Abschlussfahrten mitgemacht. Wie passend, dachte ich mir. Kaum hatte ich mich beworben, bekam ich schon einen Antwort und eine Zusage zum Vorstellungsgespräch. Nach dem ich eine ich muss sagen überragende Präsentation abgeliefert habe bekam ich leider die erste Absage, jedoch wurde ich an einen Kollegen weitergeleitet der sich innerhalb von 2 Stunden schon bei mir meldete.

Keine 2 Wochen später am 2.6 hieß es, am 15.6 fangen sie an. 

 

Total überrascht und voller Freude habe ich mich an die Arbeit gemacht:

Meine NIE-Nummer beim Spanischen-Konsulat in München beantragt (die dauert immer ca. 2 Wochen bis man diese hat und die benötigt man um vor Ort arbeiten zu können). Meinen Flug und mein Hotel gebucht, meine Wohnung ausgeräumt und untervermietet und meine Koffer gepackt und bin dann am 15.6 in den Flieger nach Palma de Mallorca gesessen.

 



 

Angekommen und sehr von Vorteil wurde ich von meinem Chef abgeholt und zum Hotel gefahren. Super Hotel, habe ich mir ausgesucht. Direkt am Strand bei dem B15 also auch noch in der Nähe vom Ballermann. Und das für nur 39 Euro die Nacht mit Frühstück. Kann ich nur empfehlen. Hotel BALEAR hieß es wer mal in der Nähe ist das Wifi-Passwort heisst COMEBACKSOON (;D also ohne den Smiley).

Gut dort angekommen, folgten die Wege zu verschiedenen Ämtern. Leider kann man diese nur mit der NIE-Nummer beantragen. Das heißt keine NIE-Nummer, dann auch keine SS bzw. Sozialversicherungsnummer.

Nachdem ich schon am 15ten angereist bin, konnte ich eigentlich noch nicht viel machen. Die zwei Wochen waren noch nicht rum und ich konnte auch ohne diese NIE-Nummer kein Konto eröffnen.

Diese Zeit nutzte ich um den Strand und das Land besser zu erkunden und kennenzulernen. Es ist schon merkwürdig so ganz allein da rumzulaufen. Ich habe meinen Rucksack mir auf dem Bauch geschnallt und bin mit meiner Kamera losgezogen. Ich hatte zwar irgendwie schon ein mulmiges Gefühl, jedoch ist nichts passiert. Alles ganz friedlich und auch wenn ich es nicht dachte ganz sicher. Natürlich endete der erste Abend und die Abende danach am Strand. Ich setzte mich in den Sand und beobachtete das Meer. Na wie lang saß ich da? 10 Minuten, schon wurde ich angeredet. Von einem Deutschen ;D. Ich dachte ja, dass ich Leute kennenlernen würde, aber so schnell? Wir verstanden uns auf Anhieb gut und haben immer noch Kontakt. Ich danke Dir. Du hast mich die ersten Tage sehr gut unterstützt und tust es auch heute noch ha ha. (Ich warte noch auf die Freigabe ob ich seinen Namen verraten darf ;D).

Am 16ten nachmittags dann die Überraschung. Lang habe ich darauf gewartet. Die NIE-Nummer war da. Nun konnte ich endlich losziehen und die Sozialnummer beantragen sowie das Konto eröffnen. Mittlerweile war ich schon an meinem Zukünftigen Arbeitsplatz angekommen und kann dort ca. 2 Wochen umsonst wohnen. Sehr guter Deal.

Während man die NIE-Nummer entweder im Spanischen-Konsulat oder nur in Palma beantragen kann, kann man die Sozialnummer auch in der zweitgrößten Stadt auf Mallorca in MANACOR beantragen.

Nachdem ich erst einmal den Bus nach Palma verschlafen hatte, habe ich den Bus nach MANACOR erwischt und fuhr nun dort hin. Dort traf ich meinen Chef. Wie immer füllte ich die Formulare aus und wir haben eine Nummer gezogen und warteten nun auf den Aufruf.

Als wir nun endlich die Nummer hatten, besorgen wir mir noch ein Bankkonto und meine Arbeit war fürs erste getan.


Bei der INGDIBA oder bei der la caixa kann man ein kostenloses Konto eröffnen, diese haben sogar den Vertrag in Spanisch und in Deutsch und man muss einmal im Monat mit der Karte bezahlen um Gebührenfrei zu bleiben. Um auch noch kostengünstig Telefonieren zu können und Internet zu haben bin ich dann erst mal in einen ORANGE Shop gegangen und habe mir eine Prepaidkarte besorgt. 15 Euro kostet das Internet. Telefonkosten müssen extra gezahlt werden, aber für 15 Euro da kann man nicht meckern und nicht wirklich etwas falsch machen. So vergingen die ersten Tage. Wichtig besorgt euch ein Auto. Solltet Ihr außerhalb von Palma einmal eine Arbeitsstelle antreten, ohne Auto kaum möglich. Es fahren zwar Busse aber so wirklich der Hit ist das auch nicht.

 

 

Nun hieß es nur noch warten auf den Vertrag bis dahin Freizeit oder das was noch folgen mag…..

 

 

 

 
18.6.15 23:22


Bis ans andere Ende der Welt und noch viel weiter Teil 1 (17.06.2015)

Die Unterkunft ist zwar nicht der Hit. Ich habe kein Internet, aber was beschwer ich mich es ist umsonst. Ich habe ein kleines Zimmer und ein eigenes Bad. Es ist eine große Hilfe dort wohnen zu können. Jedoch sitze ich in einem Dorf. Hier ist wirklich der Hund begraben nichts außer ein Strand und ein Hotel. Ohne Auto keine Chance.

Bevor ich ganz in Einsamkeit sterbe habe ich meinem Freund geschrieben der immer so schöne Bilder auf Facebook gepostet hat und mich inspiriert hat mich mal im Ausland zu bewerben. Nicht lange hat er gezögert und kam mir zur Rettung. Ich danke dir! Du hilfst mir total und unterstützt mich so gut das kann ich wirklich gebrauchen ich wüsste nicht was ich sonst tun würde. Von weiten sah ich schon ein bisschen Heimat. Das Kennzeichen NM ha ha ich habe mich riesig gefreut.

Er zeigte mir die Umgebung und etwas die nächsten Dörfer um mich ein bisschen umzusehen wo ich gerne wohnen möchte. Wir fuhren nach „Cala Miliòr zu den Auswanderern“. Wuhu ich habe Jenny durchs Schaufenster gesehen ;D. Dann fuhren wir ans Ende der Welt und dann noch ein bisschen in dem Ort Porto Colom herum. Ich habe mich entschieden. In Porto Colom möchte ich bleiben.

das andere Ende der Welt mit etwas Heimat (Bayern)

 

Porto heißt Hafen, während Cala kleine Bucht heißt. Nur so als Information.

 

Porto Colom

 

Unsere kleine Exkursion endete schließ endlich (wie so oft) am Strand mit einer Dose Bier. Als er mich wieder absetzte habe ich versucht meine Unterkunft zu finden. Da ich bei Tag mit dem Auto bei der Unterkunft abgeliefert wurde, war es mit einem Bier intus und der Dunkelheit im Nacken gar nicht so einfach den richtigen Weg zu finden. Irgendwann gab ich auf setzte mich auf den Boden und versuchte mein Handy mit dem Laptop zu laden. Ich bin so froh, dass ich vorher schon eine SIMKARTE von ORANGE hatte um nach der Repzeption  zu googlen umso dort anrufen zu können. Die Hilfe Eilte mit einem Auto und fuhr mich direkt vor die Haustüre. Das war meine erste Nacht auch wenn nur kurz im neuen Abenteuer HOTEL.

 

 

 

Nachdem ich weiter nicht wirklich etwas zu tun habe und ich erst auf den Vertrag warten muss bis ich endlich mal beginnen kann zu arbeiten, hat mich mein Chef in die Bustouren eingebucht. Diese werde ich vor Ort dann irgendwann mal verkaufen….

Kaffee am Morgen... vertreibt Kummer und Sorgen...

21.6.15 23:54


Die Ausflüge (3 Tage HARDCORETOUR)

WIRD NOCH ÜBERARBEITET

 

Da mein Chef mich ja in die verschiedenen Touren eingebucht hatte, musste ich diese natürlich auch wahrnehmen ich meine einen geschenktem Gaul schaut man ja bekanntlich nicht ins Maul.

 

Also begann meine erste Tour am 18.06.2015.

Die Tour nannte sich Rundfahrt Norden. Ich werde diesen Artikel auf jeden Fall nochmal nachbearbeiten, denn ganz ehrlich ich weiß nicht mehr wirklich wo wir überall waren. Es fing mit einer mindestens 2 Stündigen Busfahrt an. Es ging hinauf über kurvige Straßen zu einem Kloster. Weiter machten wir eine Bootstour die ca. 40 Minuten dauerte und dann fuhren wir mit der hölzernen Trambahn durch die Dörfer. Als wir dann zum Schluss noch in den wie der Reiseleiter beschrieb "Hölzernen ICE" gestiegen sind. 

Die Fahrt muss ich sagen war ziemlich stessig kann jedoch auch daran liegen das es einer Dame schon zu beginn der Fahrt schlecht ging und wir ca. 30 Minuten auf ein Taxi gewartet haben. Die Aufenthalte waren ziemlich kurz und es war ein reines rumgehetze von einem Ort zum nächsten. Man kann nichts sagen also vor allem nicht ich da es für mich eh umsonst war. Man hat wirklich jede Menge gesehen wie ihr auch an den Bilder erkennen könnt jedoch war ich froh als ich gegen 18 Uhr endlich im Hotel wieder ankam und auch dann noch mein Zimmer wieder gefunden habe.

 

 

 

Die nächste Tour der nächste Tag. 


Die Tour hieß diesmal Tour Süd-Ost. Auch hier werde ich dann nochmal überarbeiten sobald ich die Namen der Orte wieder weiß. Hier war es diesmal sehr entspannt. Wir haben eine Salzproduktion besucht ebenso haben wir  einem Markt der in diesem Ort immer nur Mittwoch‘s und Samstag‘s ist gesehen. Jedoch konnte man die Kirche gar nicht schön fotografieren da alles voller Markt war. Wie auch zuhause oder von der Tschechei her konnte man hier handeln. Unser Reiseleiter gab uns den Tipp, dass wir uns einen Preis ausdenken sollen und dann viel niedriger ansetzten bis wir schließ endlich dann bei unserem Preis angekommen sind. Womöglich werden wir dann noch angeredet von wegen "Sie sind mir sympathisch ich mag Sie", "Guter Preis" und wenn wir Pech haben, jedoch haben wir Glück da wir die Sprache nicht verstehen und wir uns nicht über den Preis einig werden und gehen uns dann Schimpfwörter hinterher gerufen werden.

 

Meine Kunst des Handelns: 

Ich konnte ja noch nie Handeln, jedoch war ich an mindestens 5 verschiedenen Ständen und alle haben mir für die selbe Tasche einen anderen Preis genannt. Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe dann bleibe ich dabei :D. Einer meinte zu mir oh Original 300€. Das ist Sie nicht wert. Er oh doch Original. Ich nein die ist gefälscht. Er das ist egal 150€ „good price“. ;D. Immer wieder sehr amüsant.

 

Weiter ging es dann in ein kleines Fischerdorf das hatte nicht viel zu bieten jedoch war es sehr schön und klein. Dort stiegen wir dann in ein Boot. Juhu schon wieder eine Bootstour umsonst. Ca. 1,5 h fuhren wir der Insel entlang und ich habe mir dort einen sehr schönen Sonnenbrand geholt. Weiter ging es dann mit dem Bus wieder Richtung Heimat (Hotel) aber zuvor haben wir noch einen kleinen Stopp gemacht in einem alten Herrenhaus, dort bekamen wir einen Weinprobe und kleine Häppchen und durften noch das Herrenhaus erkunden. Am Schluss durften wir dann noch kleinen Schweinchen begutachten bevor wir dann ins Hotel gebracht wurden. Ein sehr gelungener Tag der nicht wirklich stressig war aber sehr viel zu bieten hatte.

 

 

 

Der dritte Ausflug 21. 06.2015

Abenteuer Norden nannte sich das ganze.  Hier fuhren wir mit dem Bus auch wieder auf einen Wochenmarkt. Da ich gestern schon auf einem Markt war wollte ich nun mal die Stadt erkunden und machte mich auf den Weg durch die kleinen Gassen. Weiter ging es dann mit dem Bus in einen kleinen Hafen dort gönnte ich mir einen gemischten Salat mit Gambas. Kann ich gar nicht empfehlen ich fand ein Haar und eine kleine Obstfliege die noch etwas zuckte. Ich legte das ganze zur Seite ließ mir aber nichts anmerken. Als ich beim Bus ankam gab es schon das erste Unglück einer Frau wurde die Brieftasche mit allen Unterlagen entwendet. Hoffen wir dass Sie bei der Polizei Glück hatte.


Zum Schluss fuhren wir noch in eine alte Scheune dort bekamen wir reichlich zu Essen und zu trinken. Der Wirt schenkte uns immer wieder nach und ich habe mir einen sehr guten Schnaps gekauft, er hat den Geschmack von einem Gebäck und schmeckt so ähnlich wie Baileys ich werde dann noch ein Foto hier reinstellen. Ich muss sagen einer der besten Ausflüge und preislich auch im Rahmen. Der Ausflug soll wohl 39 Euro kosten. Wir hatten viel Freizeit und bei dem lustigen beisammensitzen richtig Spaß. Ein sehr gelungener Tag.

 

 

 

Immer wieder traf ich im Bus auf Leute die einfach mal alleine in den Urlaub gefahren sind. Ich sage RESPEKT. Ich würde mich nicht trauen alleine zu fahren. Auch wenn ich jetzt alleine unterwegs bin, das ist was anderes hier werde ich arbeiten hier werde ich Menschen kennenlernen aufgrund der Arbeit. Aber nicht alleine im Urlaub sein. Egal ob weiblich oder männlich. Ich traf eine die war 31 und einen Mann der schon über 50 war.

22.6.15 00:42


DER ERSTE ARBEITSTAG....DIESE MENTALITÄT...

30.06.2015

Ja so einfach ist das gar nicht wie man sich das vorstellt.

 

Ich muss schon sagen ich hab schon immer Präsentationen gehasst und nun muss ich diese täglich halten.

„Ich weiß es noch als es gestern war als ich mit meiner Freundin vorne vor der Klasse stand. Intus hatten wir einen Schnaps und ein Bier und haben die Beste Präsentation unseres Lebens gehalten. „

 

Ich kann ja aber nicht vor den Urlaubsgästen betrunken stehen, vor allem nicht wenn ich noch Auto fahren muss. Bei den ersten Präsentationen habe ich noch zugeschaut. Das lustige dabei ist ich bin das erste mal auf der Insel. Ich muss den Kunden/Gästen also etwas verkaufen was ich nicht kenne.

Auf einmal fängt meine besser Hälfte die mich eingelernt hat an zu reden. Als hätte er einen Reiseführer auswendig gelernt. Er haut Sprüche raus, ja holla die Waldfee. Und was er alles erzählen konnte. Da war ich schon sehr baff und mich hat`s umgehauen.

„Die Sonne schein, durch das wunderschön geformte Rosettenfenster in die Kathedrale….“

Ich also wie eine verrückte mitgeschrieben. Aber das ist ja gar nicht festzuhalten was er alles erzählt hat und vor allem nicht so wie er es rüber gebracht hat.

Weiter ging es, von einer Sekunde auf die anderen musste ich mir eine riessen Präsentation und noch 20 Namen merken, denn nun endlich wurden mir die wichtigen Personen vorgestellt. Auf einmal geht es ja doch.

Das muss ich bemängel ist die Organisation, da war ich nun 2 Wochen so zusagen herum gesessen. Da hätte man mir ja schon einmal etwas geben können. Um mich schon einmal vorzubereiten. Nein aber das ist ja nicht lustig darum wirft man Leute mit einer Einlernphase von 3 Tagen in das kalte Wasser.

Nachdem ich jetzt die wichtigen Personen endlich kennengelernt habe, wurde auch mit mir geredet. Zumindest wussten jetzt auch alle das es mich gibt. Es ist nicht immer selbstverständlich das ich auf alle fremden zugehen vor allem nicht wenn ich diese Personen nicht kenne bzw. nicht einmal weiß wer ist der Chef wer ist dies oder jenes zu den ich jetzt Hallo sagen muss.

Diese Mentalität...

Das muss man alles nicht so ganz begreifen was mit den Leuten eigentlich los ist. Ich komme hier an in eine fremdes Land. In eine fremde Arbeit. Muss mir auf einmal 20 Namen merken und ich muss sagen Namen sind echt eine Schwäche von mir. Auf einmal sitze ich in einem Hotel ohne wirkliches Wissen und sitze da nun und werde auf die Urlaubsgäste losgelassen.

Der erste Tag allein…

Irgendwann ist immer der erste Tag, ja ne ist schon klar. Jedoch war das wohl der schlimmste. Ich klemmte am Telefon ich wusste von einer Person die ich immer anrufen konnte und das Tat ich. Ich nichts ahnend sitze ich an meinem Schreibtisch. „Wir möchten sofort das Hotel wechseln“!!! „Das ist eine Zumutung“.. Ich:“ähhh… entschuldigung da muss ich erst nachfragen….“ Da stehtste da wie ein Depp sag ich euch. Da stehste da. In den drei Tagen wo ich eingelernt worden bin ist einfach mal nichts passiert. Und nach 5 Minuten den ersten 5 Minuten allein, kommt nun das. Gut ich hab die Arbeit einfach dann wem anders zugeschoben und die konnten dann das für mich regeln. Das war aber leider noch nicht alles. „ähh mein Kind hat Masern“ Ich ruf im Büro an und es heisst sofort dieses Kind darf nicht ausreisen.

Mit Hilfe der besten Kollegen konnte ich nun diese Fälle abschließen und ich hatte den ersten Tag erfolgreich herumgebracht. Am zweiten Tag ging das natürlich so weiter…. Warum auch nicht. Ich total im Stress und kam nicht mehr aus diesem Hotel heraus. Total fertig mit den Nerven habe ich meine Sachen gepackt und wollte nun eine halbe Std. später endlich gehen. Als einer von der Rezeption zu mir kam und in einem herrischen Ton meinte, ich solle meinen Schreibtisch aufräumen. Dieser sieht aus ohne Ende. Ich schau auf den Schreibtisch. Alles so wie ich es hingelegt habe. Lediglich ein Flyer der auf einen andern lag. Ich nahm also diesen Flyer habe ihn gerade hingerückt und meinte: „weisst du was das mach ich später“. Ist ja nicht so als wäre ich nicht 3 h später wieder zum Hotel gekommen.

Mir wurde eine Geschenk gemacht…

Nach meiner Pause in der ich nicht wirklich abschalten konnte, kam ich todesmutig wieder zurück in das Hotel. Ich schau auf meinen Schreibtisch. Nichts! Nichts mehr da. Alle Flyer, alle Aufsteller waren hinter den Schreibtisch in einen Mülleimer gekehrt worden. Ich saß also da. Ich möchte dazu erwähnen, meine Kollegin die ich vor 2 Tagen ablöste hat mir den Schreibtisch so überlassen. Ich habe nichts verändert außer Wochenprogramme ausgelegt. Nichts! Ich hatte noch nicht mal die Flyer aufgefüllt und dann das.

Ich habe geschwiegen ein Foto gemacht und erst mal weitergeschickt. Dachte mir wenn ich jetzt was sage dann ist wieder die Hölle los. Ich habe also den Mülleimer so gelassen wie er war und wollte meiner Kollegin die mich morgen besuchen wollte dann sagen. „Setz dich doch neben meinen neuen Mülleimer.“

Am nächsten Tag.. ging ich zu meinem Arbeitsplatz mein Schreibtisch… Nichts! Nichts mehr auf dem Tisch, nichts mehr im Mülleimer. Selbst die Aufsteller alles einfach weggeworfen.

Im Laufe des Tages hat mich die Rezeption zu sich gerufen. „Du darfst hier keine Flyer auslegen!“, ich: „Hey ich habe den Schreibtisch so gelassen wie er war. Ich habe den so übernommen wie er war ich habe nichts verändert“. Er: „Du darfst keine Flyer auslegen, schau dir unsere Theke an, da liegt auch nichts. Wir verkaufen dasselbe und der Chef möchte das nicht, wenn das der oberste Chef sieht dann flippt er aus. Du darfst nur Flyer auslegen wo der Name deiner Firma drauf steht.“ Ich: „Wie gesagt, ich habe nichts verändert, aber ok ich lege nichts mehr aus wo der Name nicht drauf steht.“

Also das ist doch eine Frechheit, da ist man wo neu dann kommt gleich mal so eine  Terrorherrschaft. Ich bin echt ein netter Mensch und man sollte vielleicht bedenken, dass jeder mal neu ist aber, dass dann sowas kommt. Ich habe dann gleich mal bei meinem Chef angefragt ob es nicht Sticker gibt, die man auf die einzelnen Flyer kleben kann um diese dann auslegen zu dürfen. Aber so ist das nun mal… der Anfang von dem KRIEG zwischen Reiseleiter und Rezeption….

Jeder der das mal machen will muss entweder ein sehr offener Mensch sein. Der muss ein dickes Fell haben, oder sehr viel Geld mitbringen um die Menschen zu bestechen.

Ich habe ein paarmal etwas mitgebracht, jedoch sehe ich es nicht mehr ein mein Geld für Menschen heraus zuwerfen wenn ich selber keines habe. Ich kämpfe selber um zu überleben und sehe es nicht ein denen etwas mitzubringen nur das sie nett zu mir sind….

30.6.15 22:29


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